Fixe Ideen bei AquaRichtig
Heute: Was von Furmanek krankhaft unterstellt und zusammen gelogen [sic!] wird

Bei AquaRichtig ist man der Ansicht, dass alles, was ich angeblich krankhaft unterstellt und zusammen gelogen [sic!] habe, in den dortigen Beiträgen nachlesbar sei. In Anbetracht meiner bisherigen Erfahrungen mit der messerscharfen Logik und stringenten Präsentation bei AquaRichtig bezweifle ich das allerdings stark. Das beginnt bereits damit, dass überhaupt erst einmal die betreffende Äußerung, welche als Lüge oder Unterstellung gebranntmarkt werden soll, genannt werden muss, das heißt im Originalwortlaut zitiert. Dazu muss eine solche denknotwendig überhaupt existieren. Die tatsächliche Äußerung, nicht bloß deren abwegige Auslegung durch AquaRichtig. Folglich muss besagte Äußerung die vorgeworfene Lüge oder Unterstellung ihrem Aussagegehalt nach überhaupt tragen. Weiterhin muss es sich bei selbiger deshalb auch um eine Tatsachenbehauptung im weitesten Sinn (Werturteile mit Tatsachenkern) handeln. Denn nur diese können überhaupt wahr oder unwahr und damit Lügen oder Unterstellungen sein. Weiterhin muss diese Tatsachenbehauptung bezeihungsweise der enthaltene Tatsachenkern unwahr sein. Und letztlich muss bei einer angeblichen Lüge auch belegt werden, dass selbige in vollem Bewusstsein iher Unwahrheit zum Zwecke der Täuschung geäußert wurde. Bei Unterstellungen handelt es sich ebenfalls um Tatsachenbehauptungen, die zumindest nicht erweislich wahr sind, bei denen der Behaupter aber von deren Unwahrheit ausgeht oder objektiv ausgehen muss.

Die aquarichtigschen Vorwürfe scheitern also regelmäßig am Magel mindestens eines der Qualifikationskriterien:

  • eine derartige Äußerung existiert überhaupt
  • bei der Äußerung handelt es sich um eine Tatsachenbehauptung im weitesten Sinn
  • die Tatsachenbehauptung oder der Tatsachenkern ist unwahr

Bei der Entlarvung einer Lüge schafft man es bei AquaRichtig nicht einmal, die angebliche Lüge konkret und eindeutig zu benennen, geschweige denn die Unwahrheit der darin geäußerten Tatsache (so es sich denn bei der gemeinten Äußerung überhaupt um eine Tatsachenbehauptung handelt!) als unwahr zu beweisen. Es wird nicht einmal klar, welche Äußerung denn nun die angebliche Lüge sein soll.

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