AquaRichtig
…für jeden Schwachsinn zu begeistern

Bei AquaRichtig ist man sich nicht mal zu blöde, auf neurechte Verschwörungsunsinn-Seiten wie „Narrenfeuer“ zu verlinken, um das eigene Narrativ vom bösen Furmanek zu spinnen. Was kommt als nächstes? 9/11 was an inside job? Chemtrails? Mondnazis?

Nachtrag 07.08.2019

Nachdem man den Link zu „Narrenfeuer“ entfernt hat, kolportiert man nun mit dem Verweis auf einen anderen Küchenpsychologie-Beitrag zum Thmema Mobbing das Narrativ vom bösen Furmanek. Den muss ich ja in Anbetracht der bisherigen aquarichtigschen Ergüsse über mich fast als Kompliment auffassen. Wenn man lange genug sucht, findet man eh für jeden Blödsinn eine vermeintliche Bestätigung. Gerade das Angebot im Internet ist da mannigfaltig. Ein Impressum suche ich auf der verlinkten Website allerdings vergeblich.

Furmaneks Fantasiewelt

Bei AquaRichtig ist man der Auffassung, dass ich die Biologie neu erfinden würde, weil ich beispielsweise von Zwitterionen schreibe. Die sind allerdings mehr dem Fachgebiet der Chemie, denn der Biologie zuzuordnen. Wobei Überschneidungen unvermeindlich sind. Weil es sich bei Zwitterionen um ein Fantasieprodukt meinerseits handelt, gibt es wahrscheinlich auch unzählige Veröffentlichungen in der Fachliteratur, die sich mit diesen auseinandersetzen. Unter anderem zur Oberflächenbehandlung von natürlichem Klinoptilolith-Zeolith zur Adsorption anionischer Verbindungen. Ein solches Zwitter-Ion ist übrigens die Aminosäure Glycin.Für die Kombination gibt es dann dieses hübsche Paper.

Zwitterionen…erneut

Wenn man sich bei AquaRichtig klar ausdrücken würde und ausdrücklichen Wortes formulieren könnte, was man auszudrücken gedenkt, dann könnte man vielleicht auch erkennen, was man AquaRichtig will. Wenn man sich derart vage ausdrückt, kann man natürlich ganz elegant behaupten, dass man das ja gar nicht behauptet hätte. Selbstverständlich kann eine eine Behauptung weder explizit be- noch widerlegen, wenn diese nicht auch explizit formuliert ist. Das ist nämlich Vorraussetzung dafür.

Welche Eigenschaften soll ich beispielsweise Zwitterionen in Bezug auf Zeolith andichten wollen? Dass sie mit einer kationischen funktionellen Gruppe vom Kationentauscher Klinoptilolith adsorbiert werden und die freie funktionelle Gruppe Anionen tauschen kann?

Natürliche Zeolithe wie Klinoptilolith oder Mordenit werden beispielsweise mit Hexamethylenediamin modifiziert, um anionische Substanzen aus wässrigen Lösungen zu adsorbieren. Dies findet beispielsweise zur Aufbereitung geogen bedingt Arsenat haltiger Grundwässer zur Trinkwassergeewinnung Anwendung.

Zumal der Ursprung der Diskussion bei der Adsorption von Huminstoffen als neutrale Moleküle lag, die rein physiosorptiv abläuft, womit die Kationentauschereigenschaft von Zeolith davon gar nicht berührt ist. Zwitterionen habe ich deshalb in diesem Zusammenhang allein der Vollständigkeit halber erwähnt. Als Erklärug für die Adsorption von Huminstoffen durch Zeolithe allgemein und von Fulvosäuren speziell habe ich Zwitterionen weder benutzt noch benötigt. Das Palaver – nicht nur um Zwitterionen – zeigt erneut, dass man bei AquaRichtig entweder nicht lesen kann oder alles so verdreht, dass es auch ja schön ins Narrativ passt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Comments links could be nofollow free.