AquaRichtigs gesammelter Unsinn über…
mechanische Filterung

AquaRichtig spricht im Zusammenhang mit dem Filtermedium Zeolith regelmäßig von mechanischer Filterung. So bezeichnet man Zeolith Klinoptilolith [als] das beste vollbiologische und mechanische Filtermaterial für das Aquarium[1]. Inhaltlich bezieht man sich dabei aber offenkundig auf den Prozess des Ionentausches:

„Zeolith wirkt […] Ionen austauschend, indem es Kationen aufnimmt und andere […] Kationen an das Wasser abgibt„

[Zeolith, Molekularsieb, biologisch/mechanisch filtern]

AquaRichtigs gesammlter Unsinn über…
Membranfiltrationsverfahren
Halten Umkehrosmoseanlagen Bakterien zurück?

Bei AquaRichtig gibt es anscheinend keinen Artikel, in dem nicht mindestens ein gravierender Fehler enthalten ist. Dabei ist gar nicht mal sorgfältigste Recherche – welche man bei AquaRichtig angeblich betreibt – notwendig, damit das nicht passiert. Eine simple Googlesuche oder Querlesen in relevanter Literatur würde schon helfen, zumindest die gröbsten Schnitzer zu vermeiden. Vorausgesetzt, der Inhalt wird auch verstanden.

Diesmal geht es um die Umkehrosmose und verwandte Membranfiltrationsverfahren. Dazu war bei AquaRichtig in der Vorschau zum Artikel Vollentsalzer oder Osmoseanlage – Pro und Contra Folgendes zu lesen:

AquaRichtigs gesammlter Unsinn über
biogenene Entkalkung

Im Artikel Biogene Entkalkung durch CO2 Mangel im Aquarium spricht AquaRichtig davon, dass es in Folge von CO2-Mangel im Aquarium eines Kunden zu einem Säuresturz durch biogene Entkalkung gekommen sei.

Gemäß dem bei AquaRichtig veröffentlichten Artikel erlebte ein Aquarianer den gefürchteten Säuresturz. Der Aquarianer stellte laut AquaRichtig bei einer Routinemessung der Wasserwerte fest, dass die Karbonathärte nicht mehr nachweisbar war, während der pH Wert auf beinahe 9, bei einer normalen Gesamthärte stand.

Laut AquaRichtig sei die Ursache für die schwindende Karbonathärte und den steigenden pH Wert‘ die biogene Entkalkung des Wassers welche zum gefürchteten Säuresturz führte.

AquaRichtig gesammelter Unsinn über… Umkehrosmose und andere Membranfiltrationsverfahren

Bei AquaRichtig gibt es anscheinend keinen Artikel, in dem nicht mindestens ein gravierender Fehler enthalten ist. Dabei ist gar nicht mal sorgfältigste wissenschaftliche Recherche[] – welche man bei AquaRichtig angeblich für die eigenen Artikel betreibt – notwendig, damit das nicht passiert. Eine simple Recherche mit Querlesen in einschlägiger Literatur würde schon helfen, zumindest die gröbsten Schnitzer zu vermeiden. Vorausgesetzt, der Inhalt wird auch verstanden.

Diesmal geht es um die Umkehrosmose und verwandte Membranfiltrationsverfahren. Dazu ist bei AquaRichtig Folgendes zu lesen:

„Keime werden durch die Osmosemembrane nicht abgewehrt da die Membrane einen Schlupf von bis 5% hat. Lediglich Holzfasermembranen [sic!] sollen einen sicheren Schutz vor Verkeimung bieten. Diese werden aber nicht in den herkömmlichen Osmoseanlagen eingesetzt“.

AquaRichtig und (der) Strasburger

Bei AquaRichtig bestehen offenbar Schwierigkeiten dabei, zwischen dem Botaniker Eduard Adolf Strasburger und dem ihm zu Ehren benannten Lehrbuch der Botanik, kurz dem „Strasburger“, zu unterscheiden. Im Zusammenspiel verschiedener Formulierungen ergibt sich daher eine semantische Vermengung, die den Sinngehalt der Gesamtaussage in irreführender Weise verändert. Ausgangspunkt ist eine aus zweiter Hand referierte Textstelle im Lehrbuch der Botanik:

AquaRichtigs gesammelter Unsinn über…
Hirschhornsalz zur Düngung von Aquarienpflanzen

Im Artikel Hirschhornsalz zur Düngung von Wasserpflanzen im Aquarium kann man sich bei AquaRichtig nicht nur nicht entscheiden, welche chemischen Verbindungen sich denn nun hinter der Trivialbezeichnung Hirschhornsalz verbergen, sondern verwechselt es auch noch mit Ammoniak.

„Hirschhornsalz besteht aus Ammoniumcarbonat, [das] auch Ammoniumcarbamat, oder Ammoniumhydrogencarbonat genannt [wird]“.

Man könnte es auch so formulieren: „Hirschhornsalz besteht aus Ammoniumcarbonat. Ammoniumcarbonat wird auch Ammoniumcarbamat oder Ammoniumhydrogencarbonat genannt“. Folgerichtig handelt es sich dabei also der Satzlogik nach um ein und dieselbe chemische Verbindung. Dem ist aber nicht so.

Die von AquaRichtig verwendete Formulierung Hirschhornsalz (Ammoniumhydroxid) impliziert eine Synonymiät beider Begriffe. Hirschhornsalz ist bei AquaRichtig somit offenbar wahlweise:

AquaRichtigs Unsinn über …
plötzlichen Fischtod durch Lungenödeme

Ein weiteres Schmankerl aquarichtigscher Kompetenz ist die Behauptung in Ammoniak im Aquarium, dass von Ammoniak verursachte […]Lungenödeme für plötzlichen Fischtod verantwortlich seien.

Nun führt Ammoniak zwar tatsächlich zu Lungenödemen. Jetzt aber die Preisfrage: Wie viele Fischarten verfügen über Lungen? Ja, es gibt da beispielsweise die Lungenfische oder Dipnoi oder die Flösselhechte und -aale. Nur sind diese wenigen Arten aber weder für alle Knochenfische noch für Aquarienfische repräsentativ, dass eine derartige Verallgemeinerung zulässig wäre.

Die Tatsache, dass Fische regulär über Kiemen atmen, sollte wohl auch bei AquaRichtig bekannt sein. Das lernst man aber wohl nicht beim Studium der Heilpraktik. Ein Paradebeispiel aquarichtigscher Sachkompetenz.

Fixe Ideen bei AquaRichtig
Heute : erwähnen, verlinken und zitieren verboten?!

Am 23.07.2011 erhielt ich von AquaRichtig eine Email, in welcher man mich aufforderte, alle Erwähnungen und Verlinkungen über die Firma von meinem Webauftritt zu entfernen. Ansonsten würe man einen Rechtsanwalt damit beauftragen, mir eine Unterlassungserklärung zu übersenden. Was übrigens, ob der wirklichkeitsfremden Rechtsauffassung bei AquaRichtig, bis heute nicht passiert ist. Die wichtigsten Inhalte gebe ich in gekürzter Fassung im Folgenden wieder.

„Sehr geehrter Herr Furmanek, Ich fordere Sie hiermit auf bis zum 24.07.2011 alle Erwähnungen und Verlinkungen über meine Firma von ihrem Webauftritt zu entfernen. Andernfalls werde ich unseren Rechtsanwalt damit beauftragen Ihnen eine Unterlassungserklärung zu übersenden. Mit freundlichen Grüssen“.