AquaRichtig und der Evidenz-Begriff

Aus den bisherigen Äußerungen bei AquaRichtig zum Evidenz-Begriff leite ich ab, dass man hier irrigerweise annimmt, dieser sei im philosophischen Sinne zu verstehen. Dabei ist gerade diese Begriffsbedeutung nicht gemeint. Evidenz ist hier die Gesamtheit aller methodisch bestimmten Beweise, Daten, Fakten und Belege für oder wider eine (Hypo)these respektive umgekeht ihre Antithese oder Null-Hypothese. Methodisch heißt hier konkret wissenschaftlich, also mit Hilfe der wissenschaftlichen Methodik.

So gibt es zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, die anhand von wissenschaftlichen Experimenten, also empirisch, belegen, dass auch untergetauchte Wasserpflanzen, sogar echte Hydrophyten, mineralische Nährstoffe über die Wurzeln aus dem Sediment aufnehmen. Für verschiedenste Arten. So beispielsweise von Gentner (1977) bei Vallisneria americana für die Elemente Eisen und Phosphor.

AquaRichtig über
Furmanek, den Wendehals

Bei AquaRichtig hält man es offenbar für eine Tugend, seine Ansichten wider besseres Wissen beizubehalten und diese irrigen Ansichten bis aufs Blut mit allen eristischen Mitteln zu verteidigen. Was von einem hochgradig ehrbaren und aufrichtigen Charakter zeugt.

Man stelle sich vor, man würde der Wissenschaft vorwerfen, heute vielfach andere Dinge zu behaupten, also noch vor 100 Jahren. Wer so denkt, hat weder das wissenschaftliche Prinzip noch den Zweck von Wissenschaft überhaupt verstanden.