AquaRichtigs Unsinn über…
Grundwasser und Trinkwasser

Bei AquaRichtig hat man offenbar Schwierigkeiten damit, zwischen Grundwasser und Trinkwasser zu unterschieden. Die Behauptung, der Grenzwert für Nitrat und andere Parameter im Trinkwasser sei immer weiter angehoben worden und würde vielerorts dennoch überschritten, soll mit dem Problem der Nitratbelastung des Grundwassers begründet werden. Dass Trinkwasser und Grundwasser zwei verschiedene Sachverhalte sind, scheint dabei nicht weiter von Belang zu sein. Ich sage es ja, Textkompetenz ist keine aquarichtigsche Stärke.

Es mag zwar zutreffen, dass die Nitratbelastung des Grundwassers sich auch indirekt auf die Trinkwasserqualität auswirkt, weil zur Einhaltung des gesetzlichen Grenzwertes ein erhöhter Aufbereitungsaufwand erforderlich ist, wenn derart belastetes Grundwasser zur Trinkwassergewinnung genutzt wird. Damit sind auch höhere Kosten verbunden. Dennoch kann nicht von der Nitrat-Konzentration im Grundwasser darauf geschlossen werden, dass diese im Trinkwasser dann ebenfalls so hoch ist.

AquaRichtigs gesammelter Unsinn über…
Trinkwasser-Grenzwerte

Auch zur historischen Entwicklung der gesetzlichen Grenzwerte für die Trinkwasserqualität in Deutschland gibt es bei AquaRichtig Interessantes zu lesen:

„Zu denken geben sollte, dass die Grenzwerte unseres Trinkwassers immer höher gesetzt werden und mehr als bedenklich sind. Hier das Nitrat mit einem Grenzwert von bis 50 mg/l, der oft schon weit darüber liegt. Oder der Leitwert des Wassers mit bis zu unglaublichen 2790 µS“.

AquaRichtig: [Trink-Wasser, Leitungs-Wasser eine Gefahr für das Aquarium und die Fische]