AquaRichtigs Pöbelei-Panoptikum

Hier möchte ich die Verbalinjurien auflisten, die man mir freundlicherweise von AquaRichtig zugewiesen hat. Zunächst die folgenden, welche alle aus dem Beitrag Dennis Furmanek www.aquarichtiger.de Kritiker oder paranoider Stalker? stammen.

  • Stalker, wahlweise mit dem Prädikat „heimtückisch“ oder „paranoid“ [sic!]
  • Wahnsinniger
  • Totalversager
  • Psychopath, wahlweise mit dem Prädikat „ersten Grades“ oder „der übelsten Sorte“
  • Klappstuhl
  • Blödmannsgehilfe

Bei AquaRichtig verhält man sich wie ein tollwütiger Pawlowscher Hund, dem der Schaum vorm Maul steht, sobald er meinen Namen vernimmt.

Nachtrag vom 11.07.2019

Ich bin erstaunt! Man hat es bei AquaRichtig tatsächlich geschafft, meinen hiesigen Beitrag zeitnah und offenbar sogar noch ohne Hilfestellung Dritter aufzufinden. In dieser Reaktion im Beitrag Dennis Furmanek Artikel über Pöbelei Panoptikum sind die folgenden Passagen zu finden, die sowohl über den Charakter des Verfassers als auch dessen Rechtsauffassung sehr erhellend sind:

„Wir sagten auch nicht, dass dieser ein Totalversager, ein Psychopath übelster Sorte ist, sondern dass er dies unserer und nicht nur unserer Meinung nach ist“.

Überträgt man dies auf den rechtlichen Kontext, auf den man hier schwer erkennbar abzielt, ist man bei AquaRichtig denknotwendig der Ansicht, dass nur Tatsachenbehauptungen Beleidigungen sein können, Werturteile aber nicht. Formalbeleidigungen wie „Arschloch“ sind demnach ihrer Natur nach (wahre oder unwahre) Tatsachenbehauptungen, keine Werturteile oder Meinungsäußerungen. Folgerichtig ist auch allein die Art und Weise der Formulierung entscheidend, ob eine Äußerung ein Werturteil oder eine Tatsachenbehauptung ist. Nach aquarichtigscher Logik macht es also einen Unterschied, ob man:

  • „Petra Fürst ist ein seltendämliches, niederträchtiges Arschloch“.
  • oder
  • „Ich halte Petra Fürst für ein seltendämliches, niederträchtiges Arschloch“.

schreiben würde. Rein hypothetisch zu Demonstrationszwecken, versteht sich.

Weiterhin ist bei AquaRichtig offenbar auch nicht bekannt, dass man auch für die rechtswidrigen Äußerungen Dritter haftbar ist, wenn man sich diese zu eigen macht. Es ist also völlig egal, ob man jemanden selbst beleidigt, oder dafür die zitierten Äußerungen eines Dritten als Bauchrednerpuppe nutzt. Dies entnehme ich der folgenden Passage:

„Von uns wurde Furmanek weder Klappstuhl, Blödmannsgehilfe, noch Psychopath ersten Grades genannt. Dies tat ein anderer, per E-Mail an uns, der sich mit diesem, einer von Dutzenden, auseinander setzte.

Wir sagten auch nicht, dass dieser ein Totalversager, ein Psychopath übelster Sorte ist, sondern dass er dies unserer und nicht nur unserer Meinung nach ist.

Die Rechtsprechung hat da etwas andere Ansichten zu:

„Wer Äußerungen eines Dritten verbreitet, muss sich diese als eigene Äußerung zurechnen lassen, wenn es an einer eigenen und ernsthaften Distanzierung fehlt […]. Ein Zueigenmachen liegt insbesondere vor, wenn die Äußerung eines Dritten in den eigenen Gedankengang so eingeführt wird, dass dadurch die eigene Aussage unterstrichen werden soll[…]“.

Man führt fort:

„Der, welcher sich die Meinungsfreiheit auf die Fahne schreibt fängt zu heulen an, wenn andere sich auch darauf berufen“.

Insgesamt bekräftigt mich dies jedenfalls in meiner Ansicht, dass man bei AquaRichtig für Rechtsbegriffe wie Meinungsfreiheit, Verleumdung, üble Nachrede (Diffamierung), Beleidigung oder Stalking (Nachstellung) lediglich vage Privatdefinitionen pflegt, die bestenfalls dem Namen nach an die tatsächliche Rechtslage angelehnt sind.

Ich lass sie mal weiter rumflippern…

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