AquaRichtig
und der Tatbestand der Nötigung

Zum wiederholten Mal wirft man mir bei AquaRichtig Nötigung vor. Nötigung subsummiert sich in der Lex AquaRichtig offenbar bereits darin, implizit und explizit aufzufordern, die eigenen Behautpungen und Thesen durch entsprechende stichhaltige Belege und Argumente zu untermauern. Tatsächlich definiert der Gesetzgeber den Tatbestand in § 240 StGB aber anders:

  1. Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
  2. Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
  3. Der Versuch ist strafbar.
  4. In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    1. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
    2. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht

Vielleicht ist es für AquaRichtig ob des eigenen Unvermögens bereits ein empfindliches Übel, die eigenen Behauptungen stichhaltig untermauern zu sollen? Zudem ist man bei AquaRichtig der Ansicht, ich würde als Rechtsberater so viel wie als Aquaristikberater taugen, nämlich gar nichts. Interessanterweise spiegeln sowohl die naturwissenschaftlichen Fakten als auch die bisherigen juristischen Ergebnisse allerdings meine (Rechts)auffassung besser wieder als die von AquaRichtig.

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